am Donnerstag, 16. April 2026, 18:00 Uhr, im Palais Wittgenstein, Bilker Straße 7-9, 40213 Düsseldorf
Denkmalschutz und Stadtplanung Wieviel Vergangenheit braucht Düsseldorfs Zukunft?
„Was wird aus dem jetzigen Opernhaus, wenn ein neues gebaut wird?” Das ist nur eine der Fragen, an denen sich Konflikte zwischen Denkmalschutz und Stadtplanung entzünden können und werden. Auch bei der Neuplanung der Theodor-Heuss-Brücke spielt dieser Aspekt eine Rolle. Inwieweit sollten und müssen neue Stadtplanungen den Denkmalschutz sowie besondere Wahrzeichen einer Stadt mit einbeziehen und wie kann das künftig besser funktionieren? Emotionale Faktoren wie Heimatgefühl und Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt scheinen eher keine Rolle zu spielen. Der Denkmalschutz kommt oft erst am Ende eines Planungsprozesses ins Spiel und läuft dann Gefahr, als Blockierer dazustehen. Die Aktionsgemeinschaft Düsseldorfer Heimat und Bürgervereine(AGD) ( > zur AGD) und der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (RVDL) ( > zum RVDL) diskutieren dieses Thema mit Kommunalpolitik, Verwaltung und Denkmalexperten bei einer Forumsveranstaltung am Donnerstag, 16. April 2026, 18:00 Uhr, im Palais Wittgenstein.
Kurze Vorträge als Grundlage für die anschließende Diskussion halten:
● Dr. Anja Schmid-Engbrodt, LVR Amt für Denkmalpflege im Rheinland ● Prof. Dr. Thorsten Scheer, Hochschule Düsseldorf, Peter-Behrens-School of Architecture ● Prof. Dr. Horst A. Wessel, Industriehistoriker
Zu den Diskussionsteilnehmern gehören außerdem u.a.:
● Svenja Schrickel, Leiterin des Instituts für Denkmalschutz und Denkmalpflege der Stadt Düsseldorf ● Dirk Baackmann, stellv. Amtsleiter, Planungsamt der Stadt Düsseldorf ● Maximilian Schönauer, Stadtbildpfleger der Düsseldorfer Jonges ● Fabian Zachel (SPD), stellvertretender Vorsitzender des Planungsauschusses im Rat der Stadt Düsseldorf